Donnerstag, 01.10.2015
Es nieselt. Aber das ist nicht so schlimm, denn wir haben einen weiteren Museumstag geplant. Um 10.30 Uhr stehen wir im
National Museum of Natural History. Naturkundemuseen besuche ich immer gerne. Wir arbeiten uns durch das ganze Museum.
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| Ein mächtiger ausgestopfter Elefant in der Eingangshalle |
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| Es gibt Dinosaurierskelette... |
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| und lebende Clownfische zu bewundern. |
In der Insektenabteilung ist eine Sonderausstellung. Ein komplettes Schmetterlingshaus wurde hier aufgebaut. Für 6$ pro Person lassen wir uns in schwülwarmer Umgebung von diversen wunderschönen Schmetterlingen umflattern. Bevor wir das Haus wieder verlassen, werden wir genau inspiziert, damit kein Schmetterling als blinder Passagier entwischen kann.
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| Im Schmetterlingshaus gibt es... |
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| ... riesige Raupen, aber vor allem... |
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| ... Schmetterlinge in allen Formen... |
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| ... und Farben... |
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| ... zu bewundern, |
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| die vor Menschen keinerlei Scheu haben. |
Das Museum hat auch eine sehr große Geologieabteilung, in der unter anderem sehr viel Edelsteinschmuck und berühmte Steine gezeigt werden. So können wir uns auch den
Hope Diamanten (ein 45,52 Karat bzw 9,104g schwerer blauer Diamant) anschauen. Ich hätte ihn mir allerdings größer vorgestellt, so berühmt, wie er ist. Damit alle Besucher ihn gut sehen können, ist er in seiner Vitrine auf einem sich ständig langsam drehenden Podest befestigt.
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| In der Geologieabteilung gibt es die tollsten Formen... |
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| ... und sogar fluoreszierende Steine zu bewundern. |
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| Der Hope Diamant. |
Nachdem wir alles angeschaut haben essen wir im Museum Café zu Mittag. Hier kommen wir mit eine paar neuseeländischen Schülern einer (vermutlich sehr teuren) Privatschule ins Gespräch. Sie machen eine 14-tätige USA Reise mit allem pipapo inklusive Aufenthalt auf Hawaii, allerdings liegt das ja auch auf direktem Wege von Neuseeland.
Nach einem kleinen Spaziergang durch den Regen sind wir um 15.00 Uhr im
National Museum of the American Indian. Es gibt viele Informationen über die indigene Bevölkerung und ihre Geschichte in Nord- und Südamerika. Besonderer Schwerpunkt sind die Treaties (Verträge), die zwischen den europäischen Eroberern und den indianischen Stämmen geschlossen wurden. Waren sie zu Beginn der Besiedlung noch gerechte Verträge, die beiden Parteien Vorteile brachten, so wurden die Indianer im Laufe der Zeit immer mehr übervorteilt, bzw. es wurden die Verträge nicht mehr eingehalten. Diese Verträge haben heute noch Bestand, so daß die Stämme seit den 1970er Jahren über zum Teil langwierige Bürgerrechtsverfahren ihre Rechte erfolgreich einklagen.
Wir bleiben, bis das Museum um 17.30 Uhr schließt. Leider regnet es immer noch. Wir streunen noch ein bißchen herum und landen schließlich wieder im Vapiano. Heute ist es ziemlich voll und sehr laut. Wir erjagen einen Katzentisch und teilen uns einen New York Cheesecake und ich gönne mir noch einen Cappucchino. Für mehr reicht der Appetit heute nicht.
Auf dem Weg ins Hotel müssen wir noch unsere U-Bahntickets am Automaten aufladen, um die Station wieder verlassen zu können. Um 20.15 Uhr treffen wir erschöpft wieder im Hotel ein.