Atlantic City

Donnerstag, 24.09.2015

Hier im Hotel ist kein Frühstück inklusive, aber wir haben beim Checkin Gutscheine bekommen, die uns pro Person und Tag eine 9$ Gutschrift für ein kleines Frühstück (1 Heißgetränk, 1 Obst, 1 Muffin oder Bagel) beschert. Und dieses kleine Frühstück versuchte ich, zu bekommen. Im Frühstücksrestaurant kannte man es nicht oder wollte es nicht kennen. Es gab ein ziemlich unerfreuliches hin und her das ich hier nicht im einzelnen beschreiben möchte. Jedenfalls wurde mir ein höherer Betrag in Rechnung gestellt. Die Differenz hat Steffen aber beim Auschecken noch wegdiskutiert. Ich war jedenfalls so verärgert, dass ich am Freitag nicht gefrühstückt habe.
Blick aus unserer Hoteletage auf den Strand.
Wir lassen den Tag ruhig angehen. Nachdem wir gestern die nördliche Hälfte des Boardwalks abgelaufen sind, ist heute die südliche Hälfte dran. Auch hier Leerstand und Verfall. Uns fallen immer wieder kleine Läden auf, die Psychic Reading anbieten, also Wahrsagen. Scheint hier sehr beliebt zu sein. Da es für den Strand zu kalt ist und wir für die Kasinos nicht übrig haben gehen wir ins IMAX-Kino, das im Tropicana Casino und Resort untergebracht ist. Wir sehen einen interessanten Film über Buckelwale an. Aber vorher mussten wir das Kino erst mal finden, denn das Tropicana ist ein riesiger Hotel-Kasino-Shopping-Restaurant Komplex.

Inzwischen sind wir hungrig und gehen ins Longhorn Steakhaus. Es gibt günstige Mittagsangebote und ich werde bis zum Urlaubsende noch viele Caesar Salads und French Onion Soups essen. Danach shoppen wir ein bißchen und machen einen Strandspaziergang.
Das Rainforest Cafe neben unserem Hotel...
... hat sehr lustige Sitzgelegenheiten.
Abends gehen wir ins Hooters, eine Sports-Bar Kette, die für ihre hübschen, spärlich bekleideten Bedienungen bekannt ist. Da wollten wir schon immer mal rein. Fasziniert beobachte ich, wie die Bons die Küche erreichen. Unter der Decke hängt eine Art Seilbahn. Nach dem Bonieren steigen die Kellnerinnen auf einen Hocker, klemmen den Bon an eine Klammer, die am Seil hängt, und schießen sie quer durchs Restaurant in die offene Küche. Die Köche nehmen den Bon ab und schubsen die leere Klammer mit Schwung wieder zurück. Im Restaurant ist viel los. Auf mehreren Bildschirmen wird Baseball übertragen. Die Kundschaft ist wohl genährt. Es werden große Mengen Essen bestellt. Oft nehmen die Gäste die Reste mit nach Hause und lassen sich hierfür ein Doggy Bag geben. Uns schmeckt es auch, aber wir bestellen nur so viel, wie wir auch essen können.

Nach dem Essen laufen wir noch ein bisschen über den Boardwalk. Auf den LED-Wänden des Tropicana wird eine Light Show gezeigt, die wir uns ansehen. Ganz nett, aber kein Vergleich zu den Spektakeln in Las Vegas. Dann machen wir uns auf den Weg ins Hotel. Dort fällt uns auf, dass es in dem chinesischen Restaurant im Ceasars sogar extra Spieltische mit chinesischen Glücksspielen gibt.

Wir beobachten einige Zeit das Treiben an verschiedenen Casinotischen und Steffen läßt sich einige Dinge von einem Angestellten erklären, aber wir belassen es beim Zuschauen.