Von Ocean City nach Virginia Beach

Samstag, 26.09.2015

Von Ocean  City nach Virginia Beach
Auf nach Virginia Beach.

Heute Morgen ist es grau, bewölkt und windig. Obwohl unser Hotel direkt an der Hauptstraße liegt, war es sehr ruhig. Erst ab 7.00 Uhr ist Straßenlärm zu hören. Um 7.45 Uhr gehe ich ins Restaurant, um zu frühstücken. Es ist nicht inklusive aber die Preise sind OK und der Service ist nett.

Wir machen uns auf den Weg nach Virginia Beach. Die Fahrt ist unspektakulär, bis wir den Chesapeake Bay Bridge-Tunnel erreichen.

Der Chesapeake Bay Bridge-Tunnel ist mit 37 km Länge eine der größten Brücken-Tunnel-Bauten der Welt. Er verbindet den Bereich Hampton Roads, Virginia mit der Delmarva-Halbinsel über den US 13. Er wurde in der Zeit von 1960–1964 (erster Bauabschnitt) und 1995–1999 gebaut. Die Konstruktion besteht aus drei Brückenteilen (zwei je 14,5 km, einer 5 km), sowie zwei jeweils 1,7 km langen Tunneln. Der Übergang von Brücke und Tunnel wird durch vier aufgeschüttete künstliche Inseln von je 20.000 m² bewerkstelligt. Das Bauwerk wurde 1965 zum "Architektonischen Weltwunder der Moderne" ernannt. Die Baukosten betrugen ca. 200.000.000$ für den ersten Bauabschnitt und ca. 250.000.000$ für den zweiten Bauabschnitt. Der einfache Fahrtpreis beträgt für einen PKW 15$.

Leider ist das Wetter immer schlechter geworden, so daß wir nur graues Wasser und grauen Himmel sehen. Teilweise regnet es so stark, dass wir nur noch Regen sehen. Es ist sehr stürmisch geworden. Das allerdings bei für uns ungewöhnlichen warmen 22°C Außentemperatur. Da das Wetter nicht besser wird, gehen wir erst einmal im Planet Pizza Space Grill etwas Essen. Die Pizza ist lecker, wir haben wie immer die kleinste bestellt, um sie uns zu teilen, schaffen es aber nur knapp sie aufzuessen. Leider ist es im Restaurant sehr kalt. Draußen ist es trotz Sturm und Regen angenehmer. Um 15.30 Uhr checken wir im Hampton Inn Virginia Beach Oceanfront North ein. Wir haben ein schönes Zimmer im ersten Stock mit Balkon und Blick auf das aufgewühlte Meer. Hurrikan Joaquin schickt schon seine Vorläufer vorbei. Der Wind ist so stark, dass er meine 20 Kilo Reisetasche umweht, als ich sie hinter mir her ziehe. Aber die Amerikaner wirken alle noch ganz entspannt, also bleiben wir es auch. Am nächsten Morgen erfahre ich beim Frühstück allerdings, dass es in der Nachbarstadt Norfolk schon zu Überschwemmungen gekommen ist und einige Highways zeitweise gesperrt wurden.

Auch hier findet dieses Wochenende ein Fest statt, das Neptune Festival. Es gibt wieder Musikveranstaltungen und Kunsthandwerker. Aufgrund des Wetters sind sämtliche Veranstaltungen im Freien jedoch abgesagt worden. Die Stände der Kunsthandwerker wurden in das Virginia Beach Convention Center verlegt. Nur die Sandcarver sind am Strand geblieben.

Da das Wetter immer noch sehr schlecht ist, vertreiben wir uns die Zeit in der Lynnhaven Mall und machen abends noch einen Spaziergang am Boardwalk, da der Regen inzwischen aufgehört hat. Im Vergleich zum Trubel in Ocean City ist es hier wieder deutlich ruhiger. Ein kleines Abendessen gab es vorher noch im Five Guys.
Kitsch in der Lynnhaven Mall
Die fahrbaren Stofftiere begeistern Kinder wie Erwachsene.
Noch mehr Kitsch.